Am Sonntag den 01.07.2001 ging es pünktlich um 8:00 Uhr morgens los. Nicht nur der diesjährige Organisator Hermann Andree sen. hatte prächtige Laune. Na gut fast pünktlich. Genau genommen war es 8:06 Uhr weil unser 2.Hauptmann die Gelegenheit für eine besonders lautstarke Begrüssung nicht ungenutzt lassen wollte.


Bei unserem ersten Halt am Koblenzer Pegelhaus gegen 9:45 Uhr fiel das fehlen unseres Fähnrichs auf.
Schnell löste Anne das Problem und übernahm das tragen der Reisefahne.


Eineinhalb Stunden auf dem Rhein vergingen eigentlich viel zu schnell. Bei herrlichstem Sonnenschein zeigt auch der Mitorganisator der Reise, unser Hauptmann Dieter Schmitz, beste Laune.

Beim nächsten Halt in Kobern-Gondorf war es Zeit zum Mittagessen. In einem gemütlichen Haus gab es ein leckeres Mittagessen und den ersten Wein.

Hier konnte auch unser Fahrer wieder lächeln nachdem er den Reisebus durch eine Unterführung bugsiert hatte, die manchem Autofahrer schon Probleme bereitet hätte.

War es nun Zufall oder gute Planung? Auf jeden Fall fand in Kobern-Gondorf das traditionelle Burgenfest
statt. Auf dem Handwerkermarkt war nicht nur der Stand mit handgefertigten Zigarren gut besucht.

Klar das unser Hans nicht an einem Schmiedefeuer vorbeigeht ohne eine Probe seines Könnens zu zeigen. Da staunte der Schmied vor Ort was ein gesetzterer Herr leisten kann. Wir übrigens auch.

Logisch das bei einem Burgenfest das Burgfräulein und der Burgherr nicht fehlen dürfen. Dieser übrigens ein echter Kreuzritter erzählte mir das er bereits über 800 Jahre alt ist und jedes Jahr wiederkommt. Nachdem ich meinerseits erzählte das Schützenkameraden ebenfalls ein hohes Alter erreichen, haben wir uns um das Jahr 2800 verabredet und sehen dann weiter.

Eine Hochwassermarke von 1993 löste etwas hämische Erheiterung aus. Hermann Josef jun. hätte im Vergleich zum unserem Hauptmann Dieter Schmitz schlechte Karten gehabt, seine Nase wäre ca 15 cm unter dem Wasserspiegel gewesen.
Mit der Erfüllung etlicher Musikwünsche an die Blaskapelle näherte sich unser Besuch in Kobern-Gondorf seinem Ende zu.

Der nachmittägliche Aufenthalt in Bad Neuenahr wurde dank geschlossenem Kurpark sehr kurz gehalten. Nach dem Kaffeetrinken haben wir dem Ort schnell den Rücken gekehrt.

Dafür wurde der Spätnachmittag und Abend in Dernau zu einem der Höhepunkte. Bei einer gemütlichen Weinprobe die mit viel Sachkenntnis unseres Kellermeisters gewürzt wurde und einem viel zu reichhaltigen Abendessen (keiner hat seinen Teller geschafft) klang der Tag mit Musik und Tanz harmonisch aus.

Tja und hier bleibt dem Berichterstatter nur noch allen, die diese Fahrt vorbereitet haben herzlich zu danken und fürs nächste Jahr eine gleich gute Tour zu wünschen.